AHnenzeremonie mit Kakao & Trommelreise
Samhain ist eines der vier großen, keltischen Jahresfeste und wird in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert. Das keltische Neujahrsfest gilt als Ursprung des heutigen Halloween und markiert das Ende des Sommers, den Abschluss der Ernte und den Übergang in die dunklere Jahreszeit.
Samhain gilt seit jeher als Schwellenzeit, in der der Schleier zwischen der Welt der Lebenden und der Verstorbenen besonders durchlässig sein soll. Die Seelen der Verstorbenen werden aber nicht als etwas Bedrohliches wahrgenommen, sondern vielmehr als willkommene Gäste, die in dieser Nacht ihre Familien besuchen kommen.
In vielen Kulturen dieser Erde wird in dieser Zeit der Ahnen und Verstorbenen gedacht: In Mexiko wird zwischen dem 31. Oktober und dem 2. November der Día de los Muertos zelebriert. In christlich geprägten Ländern wird an Allerheiligen und Allerseelen der Verstorbenen gedacht. Und in Schottland und Irland wird heute noch Samhain gefeiert. All diese Feste erinnern uns daran, dass die Verstorbenen nicht vergessen sind, sondern durch bewusstes Erinnern und Gedenken, durch Gaben und Altäre wieder ganz nah sein dürfen.
An diesem besonderen Abend kommen wir zusammen, um unsere Ahnen zu ehren und uns auf unsere Weise mit unserer Ahnenlinie und ihrer Kraft zu verbinden. Die Verbindung mit unserer Ahnenlinie stärkt unsere Wurzeln und lädt ihre Kraft ganz bewusst in unser Leben ein. Wir öffnen einen geschützten Raum, in dem wir unseren Ahnen mit Liebe begegnen, ehren, was wir von ihnen erhalten haben und liebevoll loslassen, was nicht länger zu uns gehört.
